Limbeck Weine - Qualitätsweine
Ein Plädoyer für gebietstypische Qualität

Martiniloben bei LIMBECK - 8.-10. November 2019

 

LESE 2019 – EIN FAST NORMALES WEINJAHR

Auf einen milden und niederschlagsarmen Winter folgte ein Frühjahr 2019, das nur im Monat März stattzufinden schien. Der frühsommerliche April weckte Besorgnis: wieder kein Frühling, der die Natur mit stetig ansteigenden Temperaturen und ausreichend Niederschlag versorgt, der stattdessen die Vegetation rasch vorantreibt und somit große Gefahr von Spätfrösten mit sich bringt.

 

Tatsächlich kam Anfang Mai ein Kälteeinbruch, der die Weinwirtschaft zittern ließ. Kühl und mit einigen Niederschlägen verlief der gesamte Wonnemonat Mai. Von Frostschäden blieb der Seewinkel aber glücklicherweise verschont und die Entwicklung der Weingärten befand sich am Ende wieder auf durchschnittlichem Niveau.

Als hätte die Natur die Monate April und Mai vertauscht, im Juni startete der Sommer so richtig durch, mit ungewöhnlich hohen Temperaturen. Die Hitze während der Blüte führte zu einem wesentlich geringeren Fruchtansatz als im Jahr zuvor, bereits ab diesem Zeitpunkt mussten wir mit geringeren Erträgen rechnen.

 

Die Monate Juli und August bescherten uns auch heuer wieder viele wunderbare Sonnentage. Nicht Hitzerekorde sondern eine große Anzahl kontinuierlich trockener und heißer Tage prägten diesen Sommer und schufen beste Voraussetzungen für das Heranreifen des Weines. Ohne ausreichend Winterfeuchte ließ die Trockenheit den Grundwasserspiegel sinken, sorgte aber für gesunde und reife Trauben.

In der dritten Augustwoche startete die Ernte - ohne Hektik. Die spätsommerliche Witterung und die feste Beerenhaut erlaubte dem Weinbau, die durch die Trockenheit bedingte verlangsamte Nährstoffaufnahme durch eine längere Reifung am Stock zu kompensieren und die Weißweine und frühreifen Rotweine Pinot Noir und Zweigelt in absolut gesundem Zustand zu ernten.

 

Kühl und feucht - wie ein Spiegelbild aus dem Jahr 2018 – verlief das erste Septemberwochenende. Der Sommer fand nun ein jähes Ende, ging aber nahtlos in einen ganz normalen Herbst mit Sonne und der Jahreszeit entsprechenden Temperaturen über.

Trockenes Wetter mit Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht sorgten für ideale Voraussetzungen, um den Blaufränkisch und Cabernet Sauvignon in aller Ruhe mit bester Reife und Fruchtausprägung einzufahren.

Kühles Lesematerial war die optimale Basis für die Verarbeitung im Keller, wobei die Trauben jahrgangsbedingt über einen höheren Gerbstoff – und Eiweißgehalt und dennoch über eine angehnehme Säure verfügten.

Lese 2019 war eine Ernte über einen eher langen Zeitraum - von Mitte August bis Ende September - bei einer Wetterlage, die es den Winzern erlaubte, den optimalen Lesezeitpunkt zu wählen, ohne klimatisch unter Druck zu geraten und mit einem Ergebnis, das Freude macht.

Wir erwarten qualitativ sehr hochwertige Weine. Quantitativ - bedingt durch die Trockenheit (kleiner Fruchtansatz und geringer Mostgehalt der Trauben) – sind allerdings Einbußen zwischen 30 % und 50 % gegenüber dem Rekordjahr 2018 zu verzeichnen.

Der PRIMANOVA 2019 und auch der WEISSHERBST 2019 sind die ersten Vertreter dieses Jahrgangs und ergänzen das kleine Weißweinsortiment 2018. Bei den Rotweinen sind wir nun durchgehende beim qualitativ hervorragendem Jahr 2017 angelangt.

Beste Gelegenheit zum Kosten der neuen Weine bietet wieder das

 

 GOLSER   MARTINILOBEN   vom 8. bis 10. November 2019

 

Wir laden Sie sehr herzlich ein und freuen uns auf Ihr Kommen!


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Ernte 2019